Somatische Körperarbeit
Traumasensible Körperarbeit mit Atem, Bewegung und achtsamer Berührung – für das, was dein Körper noch festhält.
4 Sessions · 800 €
Jede Session dauert ca. 2 Stunden · Vor OrtNicht über das Analysieren, sondern über das Spüren.
„Soma“ ist griechisch und bedeutet der lebendige Körper, so wie du ihn von innen erlebst. Somatische Körperarbeit richtet die Aufmerksamkeit genau darauf: wie sich dein Körper von innen anfühlt, wo er Spannung hält und wie er auf Atem, Bewegung und Berührung reagiert.
Anders als bei einer klassischen Massage geht es nicht in erster Linie um die Muskeln, sondern um dein Nervensystem. Viele Spannungen sind Schutzreaktionen, die dein Körper irgendwann gebraucht hat. In der somatischen Arbeit begegnen wir ihnen mit Achtsamkeit und Geduld, statt sie wegzudrücken: nicht über das Erzählen, sondern über das Spüren.
Trauma is not what happens to you, it's what happens inside you as a result of what happens to you.
Gabor MatéWenn dein Nervensystem im Überlebensmodus bleibt
Der Überlebensmodus ist die natürliche Antwort deines Nervensystems auf Gefahr. Eigentlich ist er nur für kurze Zeit gedacht: aktivieren, reagieren, wieder zur Ruhe kommen.
Wenn Stress aber nie ganz abklingt oder sich immer wiederholt, bekommt dein Nervensystem nicht das Signal, dass es wieder loslassen darf. Es bleibt einfach an. Mit der Zeit wird das zum neuen Normal. Du nimmst es nicht mehr als Stress wahr, es fühlt sich an wie „so bin ich eben“.
Dein Nervensystem kann dich dabei auf unterschiedliche Weise schützen. Vielleicht erkennst du dich in einem davon wieder, oder in mehreren.
Unter Strom (Kampf- oder Fluchtmodus)
Du bist ständig im Tun und in Daueranspannung. Der Kopf hört nicht auf zu planen, und selbst in ruhigen Momenten bleibt dein Körper in Alarmbereitschaft.
Abgeschaltet (Freeze-Modus)
Du kannst deine Geschichte erzählen, sachlich und klar, aber ohne etwas dabei zu fühlen. Oder du fühlst dich müde, leer und wie abgeschnitten.
Angepasst (Fawn-Modus)
Du spürst sofort, was andere brauchen, aber kaum, was du selbst brauchst.
Das sind keine Fehler, sondern kluge Schutzmechanismen deines Nervensystems.
Warum es Zeit braucht
Deshalb verändert es wenig, nur anders darüber zu denken. Die Veränderung braucht den Körper, denn dort wird der Stress gehalten. Ein Spaziergang oder ein paar tiefe Atemzüge beruhigen dich für den Moment. Dein Nervensystem lernt dadurch aber nicht, dass es sicher ist, loszulassen. Dafür braucht es wiederholte Erfahrung: Dein Körper erlebt immer wieder, dass er aus der Alarmbereitschaft herauskommen darf. Genau deshalb arbeiten wir in mehreren Sessions.
Vielleicht hast du dich oben schon wiedererkannt. Oder du kennst das:
Du fühlst dich oft erschöpft oder ohne Antrieb, auch wenn eigentlich alles läuft.
Du fühlst dich wie abgeschnitten von dir und deinen Gefühlen.
Dein Körper bleibt angespannt, obwohl du zur Ruhe kommen möchtest.
Du gehst gerade durch eine emotional schwere Zeit und spürst, wie sehr sie dich belastet.
Du fühlst dich oft allein oder ziehst dich zurück, auch wenn Menschen um dich sind.
Du hast vieles im Kopf verstanden, aber dein Körper hält noch daran fest.
Du schluckst Tränen, Wut oder Traurigkeit lieber herunter, als sie zu zeigen, und weißt manchmal gar nicht mehr, was du eigentlich fühlst.
Du greifst immer wieder zu etwas, um nicht zu fühlen: Essen, Arbeit, Handy, Alkohol, ständige Beschäftigung oder andere Dinge, die dich kurz betäuben.
Du wünschst dir eine tiefere Verbindung zu deinem Körper, deiner Lebendigkeit und deiner inneren Stimme.
Wie eine Session abläuft
Ankommen & persönliches Gespräch
Wir beginnen mit Zeit zum Ankommen und sprechen darüber, wie es dir geht, was gerade präsent ist und was du dir für die Session wünschst.
Im Körper ankommen
Über den Atem und die Wahrnehmung kommst du aus dem Kopf und mehr in deinen Körper. Wir schauen, wo sich Spannung oder Enge zeigt.
Die Körperarbeit
Mit Atem, dynamischer Bewegung, achtsamer Berührung und Triggerpunkten begleite ich dich dabei, Schutzspannungen im Körper wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben – in deinem Tempo.
Ruhe & Integration
Danach gibt es Zeit zum Ruhen und Nachspüren. Dein Nervensystem bekommt Raum, wieder zur Ruhe zu kommen.
Abschluss & Reflexion
Zum Schluss schauen wir gemeinsam auf das, was sich gezeigt hat, und was du in deinen Alltag mitnehmen möchtest.
Was sich verändern kann
Sicherheit spüren
Dein Nervensystem findet aus dem Überlebensmodus mehr in Ruhe, Sicherheit und Verbindung.
Von Isolation in Verbindung
Wenn sich dein Nervensystem sicherer fühlt, fällt es leichter, dich zu öffnen und echte Nähe und Verbindung zu anderen Menschen zuzulassen, statt dich zurückzuziehen.
Entlastung erfahren
Stress, Anspannung, Erschöpfung und Überforderung werden spürbar leichter.
Altes in Bewegung bringen
Was dein Körper aus vergangenen Erfahrungen festhält, kommt in Bewegung und schafft Raum für Neues.
Intuition wecken
Wenn deine Lebensenergie wieder freier fließt, wächst der Kontakt zu deiner Intuition und inneren Weisheit.
Verbindung zum Körper vertiefen
Über Atem, Bewegung und Energie nimmst du deinen Körper wieder intensiver wahr.
Klarheit von innen finden
Antworten, die im Kopf nicht entstehen, zeigen sich im Spüren.
Spannungsmuster lösen
Schutzspannungen, die sich über Jahre festgesetzt haben, dürfen weicher werden, und Atem und Bewegung bekommen wieder mehr Raum.
Haltung & Energiefluss
Wenn Spannung und Kontraktion nachlassen, verändern sich deine Haltung und dein Energiefluss, und du fühlst dich leichter und offener.
Ich kenne das selbst. Lange hatte ich viele meiner Muster im Kopf verstanden, und trotzdem wiederholten sie sich. Mein Körper hielt noch fest, was mein Kopf längst verstanden hatte.
Erst als ich angefangen habe, über den Körper zu arbeiten, begann sich wirklich etwas zu verändern, und ich durfte nach und nach mehr Sicherheit in meinem eigenen Körper erfahren. Genau diese Erfahrung möchte ich weitergeben, mit meiner Erfahrung als Breathwork Facilitator, dem Wissen aus meiner Ausbildung zur Somatic Alignment Practitioner und viel Achtsamkeit für das, was du mitbringst.
Dein Tempo. Deine Grenzen. Deine Wahl.
Traumasensibles Arbeiten bedeutet, dass dein Nervensystem den Rahmen vorgibt. Ich höre genau auf die Signale deines Körpers – auf deinen Atem, auf Anspannung, auf das, was sich zeigt – und achte darauf, dass du dich jederzeit sicher fühlst. Nichts muss passieren, und wir gehen nur so weit, wie es sich für dich stimmig anfühlt. Bevor ich dich berühre, sprechen wir darüber, und du kannst jederzeit innehalten, etwas verändern oder aufhören.
Jede Session richtet sich nach dem, was gerade da ist. Du musst nicht mit einem klaren Thema kommen und nichts erklären können.
Somatische Körperarbeit · Somatic Alignment
4 Sessions
ca. 2 Stunden pro Session
800 €
Vor Ort
Die Sessions finden vor Ort statt, dort, wo ich gerade bin. Wo ich aktuell bin und welche Termine frei sind, erfährst du auf Anfrage.
Du bist dir noch nicht sicher, ob die Arbeit zu dir passt? Lass uns in einem kostenlosen und unverbindlichen Kennenlerngespräch (20 Min, per Video) gemeinsam schauen.
Kennenlerngespräch vereinbarenDie Körperarbeit ersetzt keine Psychotherapie oder ärztliche Behandlung.
Safety is not the absence of threat, it is the presence of connection.
Gabor Maté